Bezug der Beiträge

Zahlen Sie ihre Beitragsrechnung mit E-Rechnung, bzw. eBill

Die E-Rechnung, bzw. eBill ist bequem. Das Abtippen der langen Referenznummer im E-Banking entfällt. Stattdessen prüfen und bezahlen Sie Ihre Rechnungen mit wenigen Mausklicks. Dank der E-Rechnung, bzw. eBill sparen Sie nicht nur Zeit, sondern erhalten auch keine Papierrechnungen mehr.

Zahlungsfrist, Erinnerung und Mahnung

Ihre Zahlung muss spätestens am letzten Tag der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist auf dem Konto der Ausgleichskasse eingehen.

Trifft die Zahlung nicht innert Frist ein, stellen wir Ihnen eine Erinnerung zu. Diese dient zur Vermeidung unnötiger Mehrkosten und ist nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Bleibt die Zahlung weiterhin aus, so erfolgt nach der gebührenpflichtigen Mahnung die Betreibung. 

Zahlungsaufschub und Ratenzahlung

Gesuche um Verlängerung der Zahlungsfrist um bis zu 10 Tage können vor Ablauf der Zahlungsfrist telefonisch gestellt werden.

Zahlungsaufschübe von mehr als 10 Tagen oder für die Zahlung in Raten werden nur auf schriftliches begründetes Gesuch geprüft. Das Gesuch um Zahlung in Raten hat unbedingt die ersuchte Ratenhöhe bzw. Anzahl der ersuchten Raten zu enthalten.

Löschen von Betreibungen

Die Ausgleichskasse des Kantons Bern zieht zu Recht erhobene Betreibungen grundsätzlich nicht nachträglich zurück.

Das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) sieht in Artikel 8 vor, dass die Betreibungsämter ein Register zu führen haben, dessen Inhalt für Dritte beweiskräftig ist. Fehlerhafte Eintragungen werden von Amtes wegen und ohne Antrag der betroffenen Person korrigiert. Gemäss Artikel 8a SchKG können Dritte Auszüge anfordern, sofern Sie glaubhaft machen, dass sie daran ein Interesse haben. Das Amt hat allerdings Informationen nicht weiterzuleiten, wenn eine Betreibung nichtig ist, aufgrund einer Beschwerde oder eines Urteils aufgehoben worden ist, ein Schuldner mit einer Rückforderungsklage obsiegt hat oder der Gläubiger die Betreibung zurückgezogen hat. Dieses Einsichtsrecht erlischt 5 Jahre nach Abschluss des Verfahrens. Ist eine Person mit diesem Entscheid oder dessen Inhalt nicht einverstanden, so kann sie gemäss Artikel 17 SchKG innert 10 Tagen Beschwerde einreichen.

Für eine zu Recht eingeleitete Betreibung besteht deshalb kein Grund, diese nachträglich zurückzuziehen, als ob sie zu Unrecht eingeleitet worden wäre. Durch die Löschung einer zur Recht eingeleiteten Betreibung, wird der Wahrheitsgehalt des Betreibungsregisters verfälscht.

Ausnahmsweise und auf begründetes schriftliches Gesuch hin, zieht die Ausgleichskasse des Kantons Bern Betreibungen zurück, sofern es die erste Betreibung der Ausgleichskasse des Kantons Bern ist und auf dem Betreibungsregisterauszug innerhalb der letzten 2 Jahre ansonsten keine weiteren Betreibungen eingetragen sind. Der Betreibungsregisterauszug ist dem Gesuch beizulegen. Fehlt diese Beilage, wird das Gesuch weder behandelt noch beantwortet.