Hauspersonal

Beitragssätze

Beitragssätze der Ausgleichskasse des Kantons Bern :

Beiträge berechnet auf den Bruttolohn Arbeitgeber Arbeitnehmer Total
Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) 4,20% 4,20% 8,40%
Invalidenversicherung (IV) 0,70% 0,70% 1,40%
Erwerbsersatzordnung (EO-MSE) 0,225% 0,225% 0,45%
Arbeitslosenversicherung (ALV) bis CHF 148'200.00 Bruttolohn 1,10% 1,10% 2,20%
Arbeitslosenversicherung (ALV2) ab CHF 148'201.00 Bruttolohn 0,50% 0,50% 1,00%
Familienausgleichskasse des Kantons Bern (FAK) 1,80% - 1,80%

ALV : Kommt der Arbeitnehmende im Laufe des Jahres in den Genuss von Treueprämien, eines 13. Monatsgehalts, Teilvergünstigungen usw. ist die Jahreslimite anzuwenden. Die Löhne der Bezüger von Altersrenten sind nicht ALV-pflichtig. Arbeitgebender und Arbeitnehmender müssen jeder die Hälfte der Beiträge bezahlen. Die Begrenzung der Beitragshöhe gilt für jedes einzelne Arbeitsverhältnis.

AHV/IV/EO : Ein Freibetrag von CHF 1'400.00 darf beim Monatslohn von Arbeitnehmenden abgezogen werden, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben und eine Altersrente beziehen. Diese Vorschrift gilt nicht für Personen, die eine vorbezogene Altersrente beziehen und noch nicht das ordentliche Rücktrittsalter erreicht haben.

Wie vom Parlament beschlossen, sind im Rahmen der Verordnungsänderungen ab dem 1. Januar 2015 "Sackgeldjobs" von Jugendlichen von der AHV-Beitragspflicht befreit. Das heisst, dass z.B. Eltern, die in kleinem Umfang einen Babysitter beschäftigen, keine Arbeitgeberbeiträge mehr abrechnen und einzahlen müssen, und dass vom geringfügigen Lohn des Babysitters auch kein AHV-Abzug gemacht werden muss. Damit wird vermieden, dass bei solchen Beschäftigungen entweder ein unverhältnismässiger administrativer Aufwand betrieben werden muss, oder dass die Auftraggeber in der lllegalität leben, wenn sie keine AHV-Beiträge abrechnen. Konkret sollen junge Leute bis Ende ihres 25. Altersjahrs keine Beiträge entrichten müssen, wenn ihr Einkommen aus einer Tätigkeit in Privathaushalten CHF 750.00 pro Jahr nicht übersteigt. Die beschäftigten Jugendlichen können aber verlangen, dass Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge mit der AHV abgerechnet werden.

Ansätze der Verwaltungskosten auf den AHV/IV/EO Beiträgen :

Geschuldete
AHV-Beiträge
in CHF von
Geschuldete
AHV-Beiträge
in CHF bis
VK-Ansatz bisherVK-Ansatz
ohne e-Rabatt
ab 01.01.2017
VK-Ansatz
mit e-Rabatt
ab 01.01.2017
0.005'000.005,0%5,0%5,0%
5'001.0015'000.003,0%3,0%3,0%
15'001.0065'000.001,8%1,7%1,6%
65'001.00300'000.001,0%0,8%0,7%
300'001.00und mehr0,8%0,6%0,5%

Festsetzung und Bezug der Beiträge

Am Ende eines Jahres erhält der Arbeitgeber eine Lohnbescheinigung zum ausfüllen und einschicken an die Ausgleichskasse. Auf der Grundlage dieses Dokuments erstellt die Kasse eine Jahresabrechnung der geschuldeten paritätischen Beiträge.

Rückverteilung der CO2-Abgabe an die Wirtschaft

Erträge aus der CO2-Abgabe von Unternehmen werden an die schweizerische Wirtschaft rückverteilt. Alle Unternehmen erhalten von ihrer AHV-Ausgleichskasse einen Betrag proportional zur abgerechneten AHV-Lohnsumme. Ab 1. Januar 2016 wird der Abgabesatz auf CHF 84.00 pro Tonne CO2 erhöht (CHF 60.00 pro Tonne von 2014 bis 2015).

Unternehmen können sich von der CO2-Abgabe befreien lassen, wenn sie sich im Gegenzug zu einer Verminderung ihrer CO2-Emissionen verpflichten. Unternehmen, die von der CO2-Abgabe befreit sind, können sich direkt an die Eidgenössische Zollverwaltung wenden, um die von Ihnen geleistete CO2-Abgabe zurückzuerhalten.

Im Jahre 2017 beträgt der Verteilfaktor 0.814‰. Somit erhalten die Arbeitgeber CHF 81.40 pro CHF 100'000.00 abgerechneter AHV-Lohnsumme des Jahres 2015 rückverteilt. Massgebend für die Lohnsummenerhebung für das Jahr 2015 ist die am 31. Oktober 2016 deklarierte Lohnsumme. Die Rückverteilung der CO2-Abgabe an die Wirtschaft erfolgt während des Monats Juni 2017.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Umwelt (BAFU).

BVG-Grenzbeträge

Die Grenzbeträge der beruflichen Vorsorge (nicht BVG-pflichtig) betragen CHF 1'762.50 im Monat oder CHF 21'150.00 im Jahr.

Obligatorische Unfallversicherung UVG

Alle arbeitnehmenden Personen, die in der Schweiz arbeiten, müssen obligatorisch gegen Berufsunfälle versichert sein.

Anmeldung an die Ausgleichskasse des Kantons Bern

Im Fall Sie eine Anmeldung an die Ausgleichskasse des Kantons Bern wünschen, bitten wir Sie den unteren Fragebogen komplett auszufüllen und zurückzusenden mit den notwendigen Belegen an die zuständige AHV-Zweigstelle Ihres Geschäftsdomiziles.