Hinweise zur Corona Erwerbsersatzentschädigung

  • Selbständigerwerbende, welche direkt oder indirekt von den Massnahmen des Bundes betroffen sind, haben sicher Anspruch auf eine Corona Erwerbsersatzentschädigung bis 16. Mai 2020. Sie müssen sich nicht melden, weil der Betrieb vorher wieder geöffnet werden konnte.
  • Die Anmeldungen infolge Betriebsschliessung, Ausfall geplanter Veranstaltungen oder indirektem Erwerbsaufall müssen nur einmalig eingereicht werden. Die Auszahlungen bis 16. Mai 2020 erfolgen ohne neue Anmeldung automatisch.
  • Beachten Sie bitte, dass die Entschädigung nachschüssig (Folgemonat) ausbezahlt wird.
  • Die Anmeldung für die Corona Erwerbsersatzentschädigung werden wir schnellstmöglich bearbeiten. Sie werden schriftlich informiert.

Anfragen per E-Mail in Bezug auf die Corona Erwerbsersatzentschädigungen können aktuell aus verwaltungsökonomischen Gründen weder beantwortet noch bearbeitet werden. Kontaktieren Sie auf dem Postweg oder in dringenden Fällen per Telefon 031 379 79 54. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Der Bundesrat hat am Freitagnachmittag, 20. März 2020, Massnahmen bekannt gegeben, um die wirtschaftlichen Folgen der weiteren Verbreitung des Coronavirus abzufedern. Diese Massnahmen betreffen ganz konkret:

  1. Verordnung Arbeitslosenversicherung (ALV): Kurzarbeit
  2. Verordnung Erwerbsausfall (EO): Corona Erwerbsersatzentschädigung
  3. Verordnung zur Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge: Keine Verzugszinsen während sechs Monaten

Arbeitnehmende

Eltern und Personen in Quarantäne können Anspruch auf eine Entschädigung haben. Melden Sie sich bei der Ausgleichskasse Ihres Arbeitgebers mit untenstehendem Anmeldeformular für die Corona Erwerbsersatzentschädigung an.

Arbeitgebende sowie Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH oder AG müssen sich betreffend Kurzarbeit oder Entschädigung an das Amt für Arbeitslosenversicherung wenden.

Selbständigerwerbende

Eltern, Personen in Quarantäne, Selbständigerwerbende (die einen Erwerbsausfall erleiden, weil sie wegen den vom Bundesrat getroffenen Massnahmen ihre Tätigkeit einstellen müssen) und freischaffende Künstlerinnen und Künstler können Anspruch auf eine Entschädigung für Erwerbsausfall haben.

Von den behördlichen Massnahmen indirekt betroffene Selbständigerwerbende
Um Härtefälle zu vermeiden, weitet der Bundesrat den Corona-Erwerbsersatz auf Selbständigerwerbende aus, die nicht direkt von Betriebsschliessungen oder vom Veranstaltungsverbot betroffen sind. Voraussetzung ist, dass ihr AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen (Gewinn) im Jahr 2019 höher ist als CHF 10'000.00, aber CHF 90'000.00 nicht übersteigt.

Melden Sie sich bei Ihrer Ausgleichskasse mit untenstehendem Anmeldeformular für die Corona Erwerbsersatzentschädigung an.

Formulare und Merkblätter

Es ist möglich, dass das Antragsformular aufgrund sehr hoher Nachfrage (Serversättigung) nicht geöffnet werden kann. In diesem Fall versuchen Sie es bitte später noch einmal oder nutzen Sie die Version in PDF-Format.

Fragen und Antworten

Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) passt die Fragen und Antworten zur Corona Erwerbsersatzentschädigung ständig an.