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AHV/IV-Rente
AHV/IV-Rente

Rentenaltererhöhung Frauen

Wie wird das Rentenalter erhöht?

Das Referenzalter der Frauen wird ab dem 1. Januar 2025 schrittweise von 64 auf 65 Jahre erhöht. Dies bedeutet, dass das Rentenalter um drei Monate pro Jahr erhöht wird:

Jahrgang der Frau Referenzalter Jahr
1960 64 Jahre 2024
1961

64 Jahre und 3 Monate

2025
1962

64 Jahre und 6 Monate

2026
1963

64 Jahre und 9 Monate

2027
1964 65 Jahre 2028

Weiterhin gilt, dass die Beitragspflicht bis zum Referenzalter erfüllt werden muss. Bei Männern bleibt das Referenzalter von 65 Jahren bestehen.

Ihr persönliches Referenzalter können Sie hier selber berechnen.

Berechnung des Referenzalters

Wie werden die betroffenen Frauen entschädigt?

Als Ausgleich zur Erhöhung des Rentenalters, erhalten Frauen der Jahrgänge 1961 - 1969 (Übergangsgeneration) einen lebenslänglichen AHV-Zuschlag zur Rente von maximal CHF 160.00 pro Monat, vorausgesetzt die Rente wird nicht vorbezogen. Die Höhe des Zuschlags hängt vom Jahrgang und dem durchschnittlichen Jahreseinkommen ab.

Die Höhe des Zuschlags können Sie selber ermitteln. Ebenfalls wird dieser bei einer Rentenvorausberechnung aufgeführt.

Berechnung der Höhe des Zuschlages

Ab wann kann die Rente vorbezogen werden und wie hoch ist die Kürzung?

Frauen der Übergangsgeneration haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Rente mit 62 Jahren vorzubeziehen. Rentenvorbezüge bis Dezember 2024 werden mit den heute geltenden Kürzungssätzen (6.8% für 1 Jahr, 13.6% für zwei Jahre) berechnet. Ab dem Jahr 2025 gelten für die Übergangsgeneration reduzierte Kürzungssätze, welche nach Alter und durchschnittlichem Jahreseinkommen abgestuft sind. Die vorbezogenen Altersrenten der Frauen des Jahrgangs 1961 oder 1962, werden ab 2025 neu berechnet. Sofern Sie eine volle Beitragsdauer haben, können Sie Ihre Kürzung hier abfragen.

Berechnung Kürzungssätze

Was sind die Auswirkungen auf die anderen Sozialversicherungen?

Die Reform der AHV wirkt sich auch auf andere Sozialversicherungen aus. Das Referenzalter der Frauen wird in der obligatorischen beruflichen Vorsorge (BVG/2. Säule) erhöht. Wir verweisen Sie dazu auf die Webseite des Bundesamts für Sozialversicherung oder an Ihre zuständige Pensionskasse.

Beziehen Sie Arbeitslosentaggelder oder Leistungen der IV führt die Erhöhung des Referenzalters dazu, dass Sie diese Leistungen entsprechend länger beziehen können.